1. Tag: Ankunft und Besichtigung der Tempelanlage von Tawern

Um 8 Uhr morgens begann unsere Fahrt nach Trier. Nach zum Teil tränenreichen Verabschiedungen von unseren Eltern fuhren wir ohne Verspätung los. Nach 5 Stunden Fahrt (und 2 DVDs) erreichten wir den Merkurtempel, besser gesagt den Hügel, auf dem der Merkurtempel stand. Nach der ermüdenden Fahrt im Bus stiegen wir mehr schlecht als recht den Hügel empor und erreichten schließlich erschöpft das Ziel. Dort angekommen empfingen uns zwei ältere Herren, die beide Gruppen getrennt durch den Tempel führten. Wir erfuhren so einiges, doch da uns unser Führer nicht am Gespräch beteiligte, wurde die Führung schnell uninteressant. Trotz des nicht geschickt gestalteten Vortrags lernten wir etwas über die Geschichte von Trier. Nach der ca. 1-stündigen Führung machten wir uns auf den Rückweg zum Bus und schließlich wurden wir zum Jugendgästehaus gefahren, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns nach dem Abendessen in den Vorführraum begaben. Dort erwartete uns ein Film, um uns über die wesentlichen geschichtlichen Fakten von Trier zu informieren. Nach dem Film zogen wir uns schließlich auf unsere Zimmer zurück und dann wurde pünktlich um 22 Uhr das Licht ausgeschaltet.

2. Tag: Besichtigung von Trier und des Landesmuseums

Am nächsten Morgen kämpften wir uns mit Mühe und Not aus den Betten und aßen unser Frühstück. Im Anschluss daran gingen wir in die Innenstadt und liefen zur Porta Nigra, eins der 4 Eingangstore und das einzige, das noch lange verwendet wurde und somit erhalten blieb. Auch dort erwartete uns ein Führer, der uns lebhaft über diese architektonische Leistung aufklärte. Die Porta Nigra hat ihren Namen von ihrer schwarzen Farbe, die sie von der Oxidation des Sandsteins erhielt. Daraufhin wurden wir  zu weiteren berühmten Sehenswürdigkeiten geführt. Erst einmal ging es zum Trierer Dom. Danach zur Basilika, die der ehemalige Thronsaal des Kaisers Konstantin war. In diesem bestaunten wir auch eine optische Täuschung, die damals die Wirkung erzielen sollte, dass der Gang unendlich lang schien, sodass man sich sehr unbedeutend vorkam. Nach dem Besuch dort gingen wir weiter und besichtigten die Kaiserthermen sowohl über- als auch unterirdisch. Die letzte Station war das Amphitheater, wo bald wieder Gladiatorenspiele aufgeführt werden. Wir besichtigten dort auch die Kellergewölbe, wo die Tiger und zusätzliche Kulissen durch Sklaven zur Unterhaltung der Massen in die Arena gehievt worden sind. Im Anschluss erkundeten wir auf eigene Faust die Innenstadt und versammelten uns dann pünktlich zum Besuch des Trierer Landesmuseums. Das Rheinische Landesmuseum ermöglicht einem einen noch tieferen Einblick in die Geschichte von Trier und somit war es eine perfekte Ergänzung zu unserer vorangegangenen Führung. Wir bestaunten den Trierer Goldschatz, sahen viele Grabdenkmäler, und waren fasziniert von den Mosaikfußböden, die meist die Interessen der damaligen Besitzer darstellten und somit wie ein Spiegel in die Vergangenheit waren. Nach diesem Besuch kehrten wir zum Abendessen in das Jugendgästehaus zurück und konnten uns dann nochmal zum Shopping in die Innenstadt begeben. Um 22 Uhr wurde das Licht wieder ausgeschaltet und wir schliefen nach diesem erfüllten Tag vielleicht nicht sofort, aber trotzdem relativ schnell ein.

trier4 trier5 trier6

(C) Fotografien mit freundlicher Genehmigung der Tourist-Information Trier

3. Tag: Villa Borg und Besuch der Abtei St. Matthias

Am 3.Tag besuchten wir am frühen Morgen die Villa Borg im Saarland. Dieser Nachbau der Villa Rustica war ein einmaliger Einblick in die Lebensverhältnisse in einem römischen Haushalt, die Badeprivilegien, die Küche und schließlich auch die Ausstattung der Zimmer. Anschließend gab es einen Film über die Geschichte der Villa und zum Schluss konnten wir die wunderschön angelegten Rosen- und Kräutergärten besichtigen.

trier2

Am Ende fuhren wir noch zu einem der größten erhaltenden Mosaikfußböden, in Nenning gelegen, der das Spektakel im Amphitheater darstellte. Danach ging es zur Besichtigung in die Abtei St. Matthias.

Dort erfuhren wir viel über den Tagesablauf und das allgemeine Leben im Kloster, wir besichtigten z.B. die Sakristei und die Bibliothek und wir sahen uns die vielen alten, zum Teil wunderschön illustrierten Bücher an.

trier3

Übrigens hättet ihr das gewusst: Früher musste man einem Buch auf den Deckel schlagen, um den komplizierten Verschluss zu öffnen. Deshalb sprechen wir von“ ein Buch aufschlagen“, wenn wir es öffnen. In einem Kloster wird Landwirtschaft, Handwerk und anderes betrieben. Bruder Thomas, der uns in das interessante Klosterleben einführte, zeigte uns somit viele Facetten des Klosters. Den letzten Abend konnten wir uns wieder in die Innenstadt begeben, wo wir die letzten Tage Revue passieren ließen. Um 22 Uhr endete der 3. Tag.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Hause

Ich hoffe unser Bericht hat euch gefallen und euch einen groben Überblick verschafft.

Viele Grüße von den Lateinklassen des Jg. 8              (Bericht: Julia Egenhoff)

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.